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Gärten sind Lernorte der Bildung für Nachhaltigkeit

  • Eigene Gärten – oder auch nur ein kleiner Balkon, eine bepflanzte Baumscheibe oder ein Hochbeet im Gemeinschaftsgarten – können wichtige Lernorte für das lebenslange Lernen zu Themen der Nachhaltigkeit sein.
  • Sie sind für die Umweltbildung von Erwachsenen sehr wichtig, denn indem Menschen gärtnern, können sie die natürlichen Prozesse beim Wachstum der Pflanzen, den Wechsel der Jahreszeiten und die damit verbundenen Kreisläufe beobachten, wahrnehmen und verstehen lernen.
  • Gärtner können einen intensiveren Bezug zur Natur und mehr Achtsamkeit im Umgang mit Pflanzen, Tieren und sich selbst entwickeln. Die natürliche Umwelt kann dadurch als schützenswert begriffen werden, was in aktivem Tätigwerden für mehr Nachhaltigkeit münden kann.
  • Beim Gärtnern wird theoretisches Wissen in der Praxis auf die Probe gestellt. Erfolge schaffen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Rückschläge müssen akzeptiert und mit Einfallsreichtum überwunden werden.
  • Die Menschen wachsen daran, wieder mehr selbst herzustellen und nicht nur zu konsumieren. Die Kreativität wird gefördert und brach liegende Fähigkeiten genutzt. Die Eigenmächtigkeit wächst durch die Möglichkeit, praktisch tätig zu werden.
  • Wenn Eltern und Großeltern ihre Kinder im Garten anleiten und ihnen eine nachhaltige Lebensweise vorleben, kann sich dieses Umweltbewusstsein auch bei ihnen als Haltung manifestieren und im Alltag ankommen.
  • Der Erfahrungsaustausch zwischen Menschen, die ökologisch Gärtnern, ist eine gute Motivation für diese und qualifiziert ihre gärtnerische Tätigkeit. Unsere Gartenschule ist ein Ort für diesen Austausch und dessen professionelle Unterstützung.